1. Open Logistics Foundation veröffentlicht weltweit erstes Open-Source-Sammelwerk der Logistik

Open Logistics Foundation veröffentlicht weltweit erstes Open-Source-Sammelwerk der Logistik

Als Marktübersicht stellt die Open Logistics Foundation jetzt das weltweit erste Sammelwerk von Open-Source-Projekten in der Logistik zur Verfügung. Die erste Version des sogenannten Open Logistics Reports wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Ideen, Kommentare und insbesondere neue und bemerkenswerte Projekte können jederzeit bei der Open Logistics Foundation eingereicht werden, um die Übersicht zu erweitern.
© Open Logistics Foundation

Der Open Logistics Report v1.0 spiegelt den Community-Ansatz wider, den die Open Logistics Foundation verfolgt. Der Report stellt für Logistiker einen Einstieg in die Welt des Open-Source dar. Das Dokument bietet einen detaillierten Überblick über aktuell 19 weltweite laufende Open-Source-Projekte aus den Bereichen Transportlogistik, Zollabwicklung, Warehouse Management Systems und digitaler Frachtbrief (eCMR).

Vereinheitlichung dank Open-Source

Die Logistikbranche besteht aus vielen Partnern mit verschiedenen, aber im Kern ähnlichen Lösungen. Wer in der Logistik Daten austauschen möchte, benötigt ein einheitliches Prozessverständnis. Dort setzen die Open Logistics Foundation und ihre Mitglieder an. Die Non-Profit-Organisation agiert als neutraler Vermittler bei industrieweit angetriebenen Open-Source-Projekten, die Herausforderungen in Logistik und Supply Chain Management zu lösen versuchen. Voraussetzung ist, dass die Projekte nicht wettbewerbsdifferenzierend sein dürfen. Auf dieser Commodity-Ebene arbeiten innerhalb der Stiftung sogar direkte Marktbegleiter miteinander. Das Resultat sind Open-Source-Lösungen, die für alle, auch Nicht-Mitglieder der Stiftung, offen verfügbar sind.  Der gemeinsame Entwicklungsansatz bietet den Logistikunternehmen mehrere Vorteile. Zum einen senkt die Open-Source-Software die Betriebskosten und ermöglicht so einen effizienteren Ressourceneinsatz; zum anderen entstehen offene Schnittstellen, die die nahtlose Zusammenarbeit entlang der Logistikkette erleichtern. 

„Open-Source kann den Weg für eine unternehmensübergreifende Digitalisierung von Logistikketten ebnen, wird bisher aber nur in wenigen Bereichen umgesetzt. Der Report zeigt, dass es schon viele Arbeiten gibt. Hier besteht aber noch erhebliches Potenzial für weitere Projekte“, erklärt Andreas Nettsträter, CEO der Open Logistics Foundation. „Dabei steht der neue Report sinnbildlich für die ,Mach mit-Mentalität‘ der Stiftung. Alle diejenigen, die ihre Projekte, auch weltweite, zu dem Report beitragen möchten, können diese jederzeit bei uns einreichen.“

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